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Top Poker Strategien

Aggressives Spiel

Die Strategie Nr. 1 im Poker heißt Aggressivität! Im Poker gewinnen überwiegend diejenigen Spieler, die ein aggressives Setzverhalten an den Tag legen. Aggressives Poker bedeutet im Kern, dass man vor allem selbst Beträge setzt sowie Erhöhungen vornimmt, als lediglich passiv zu checken oder immer nur bei Einsätzen mitzugehen. Nur durch mutige und aggressive Spielzüge wie geschickt angebrachte Bluffs kann man nämlich auch mit schwächeren Händen die stärkeren Blätter aus dem Spiel drängen.

Die aggressiven Spieler sind es auch, die mit dieser Strategie in den Pokerturnieren in kürzester Zeit die hohen Chipstürme aufbauen. Würde man nur passiv spielen, liefe es am Ende immer auf einen reinen Vergleich der Karten hinaus. Aggressive Spieler brauchen jedoch nicht immer die bessere Hand, sie haben durch ihren aggressiven Stil sozusagen eine zweite Gewinnmöglichkeit. Dazu kommt, dass die anderen Spieler mit der Zeit eingeschüchtert werden und dem aggressiven Spieler immer mehr Pots ohne große Gegenwehr überlassen.

Man darf die Strategie des aggressiven Spiels natürlich nicht übertreiben, sondern sollte sie stets wohldosiert einsetzen. Das aggressive Spiel hat darüber hinaus den angenehmen Nebeneffekt, dass man oft von den Gegnern voll ausbezahlt wird, wenn man selbst tatsächlich eine sehr starke Hand hält. Denn mit der Zeit hat man am Tisch ein gewisses Image aufgebaut, so dass einem die anderen Spieler irgendwann nichts mehr "glauben". Die aggressiven Spieler sind also nicht mehr nur auf ihr Kartenglück angewiesen, sie übernehmen die Initiative und spielen die Gegner aus. Aggressives Spiel ist die Schlüsseleigenschaft Nr. 1 eines Gewinnspielers im Poker.

Spiel in Position

Kluge Spieler sind im Poker darauf bedacht, erst nach dem Gegner an der Reihe zu sein. So haben sie einen Informationsvorsprung, denn der Gegenspieler muss sich als Erster "erklären". Auch der bereits besprochene aggressive Spielstil lässt sich am besten umsetzen, wenn man am Tisch oder im Spielablauf eine günstige Position auf den Gegner hat. Als beste Position am Pokertisch wird die Position des Buttons angesehen. Die schlechteste Position hat man hingegen in den Blinds, denn man muss nach dem Flop stets als Erster agieren. In Pokerkreisen spricht man auch davon, dass man "Position auf den Gegner" hat, wenn man nach ihm an der Reihe ist.

Statistiken haben gezeigt, dass die Profis viel mehr gewinnen, wenn sie Position auf den Gegenspieler haben. Ist man erst nach der Aktion des Gegners an der Reihe, hat man in der Praxis viel mehr Kontrolle über den Pot und seine Größe. Man kann ferner die Einsätze genauer bestimmen und die Entwicklung des Spielablaufes besser antizipieren. Außerdem besteht die Möglichkeit, eine "freie Karte" zu sehen, wenn der Gegner nur gecheckt hat. Die Alternative ist, einen Bluff anzusetzen, um an diesem Punkt einfach den Pot zu "stehlen". Man hat also in günstiger Position viel mehr Möglichkeiten, den Gegner strategisch auszuspielen.

Bankrollmanagement

Das Werkzeug eines Pokerspielers ist das gesamte Geld für seine Einsätze, welches die Bankroll genannt wird. Diese gilt es klug zu verwalten, denn man will sich schließlich auch am nächsten Tag noch an einen Pokertisch setzen können. Durch den Glücksanteil, der im Pokerspiel vorhanden ist, sind die Resultate selbst der weltbesten Spieler einigen unvermeidlichen Schwankungen unterworfen. Diese "Swings" sind jedoch wichtig, damit die schwächeren Spieler bei der Stange bleiben, weil sie von Zeit zu Zeit auch einzelne Hände oder gar Sessions gewinnen. Auf lange Sicht profitieren natürlich im Poker die Spieler mit der größeren Geschicklichkeit. Das größte Können nützt jedoch nichts, wenn man nicht mehr spielfähig ist, weil man seine gesamte Bankroll verloren hat.

Deshalb gibt es Richtlinien für ein vernünftiges Bankrollmanagement für Turniere und Cash Games. Als allgemein anerkannte Größe für Pokerturniere gelten 100 Startgelder, die man für dieses Format bereithalten sollte. Wenn man also zum Beispiel regelmäßig online an den dort typischen $11-Turnieren teilnehmen möchte, sollte man über eine Bankroll von mindestens 1100 Dollar verfügen. Je mehr Teilnehmer im Turnier sind, desto größer sind die Rücklagen zu halten, denn man muss stets mit größeren Durstrecken rechnen.

Im Cash Game sollte man für jedes Limit mindestens 30 Stacks zur Verfügung haben, ein Stack entspricht dabei 100 Big Blinds. Dabei gilt stets: je mehr, desto besser. Denn auch für die eigene mentale Verfassung ist es von großem Vorteil, nicht ständig darüber nachdenken zu müssen, ob man in der aktuellen Session möglicherweise pleite geht oder nicht. Schmilzt das Pokergeld trotz guten Spiels dahin, sollte man zunächst auf ein niedrigeres Level wechseln und die Bankroll langsam wieder aufbauen.

Nichts ist ärgerlicher, wenn man als guter Pokerspieler aufgrund fehlenden Geldes nicht mehr spielfähig ist. Wer auf Nummer sicher gehen will, hat noch eine weitere Bankroll für absolute Notfälle in Reserve. Viele Profis sehen ein gutes Bankrollmanagement sogar noch wichtiger als alle anderen Pokerskills an.

Fazit

Zusammenfassend ist zu sagen, dass das aggressive Spiel, das Spiel in Position und ein kluges Bankrollmanagement die Top 3 Pokerstrategien sind. Wenden Sie vor allem diese drei Schlüsselstrategien in Ihren nächsten Pokerspielen im Casino oder im Internet an und Ihre Resultate werden es Ihnen danken.

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